Am Anfang des Coachingprozesses steht immer das Aufbauen von Vertrauen.
Der nächste Schritt ist eine glasklare Formulierung der Ziele des Prozesses durch den bzw. die KlientenIn.
Auf dem Weg dorthin mache ich meinem Coachee die persönlich auferlegten Beschränkungen bewußt.
Dann entscheidet Sie bzw. Er, auf welchen Gipfel es gehen soll.
Ich sehe mich wie ein Bergführer, der bei der Wahl des Weges unterstützt.
Entscheiden, gehen, umsetzen und Hürden meistern muss die gecoachte Person selbst wollen und können.
Wir bilden sozusagen eine „Seilschaft“.
Der Coach muss mit seinem Tempo auf die Kondition und die Fähigkeiten des anderen Partners Rücksicht nehmen.
Je höher das Vertrauen und die Sicherheit, umso schneller kommen wir ans Ziel.
In der Regel sind wir nach rund 10 Sitzungen dort angelangt.
Währenddessen muss ich mich immer wieder beherrschen, um nicht vorschnell etwas zu sagen.
Wenn mein Coachee etwas selbst erkennt und ausspricht, ist die Wirkung für den gewünschten Veränderungsprozeß viel höher, als wenn ich den Vorschlag mache!
Auf dem Weg zum selbst gesteckten Ziel lernt mein/e KlientIn die eigenen Stärken, Schwächen und Eigenzeit für Veränderungen zu akzeptieren.
Im Bewusstsein der eigenen Stärken gelingt dann der Abbau der eigenen Schwächen viel leichter.
Gilt es neue herausfordernde Ziele zu erreichen, ist die Visualisierungstechnik aus dem Mentaltraining sehr hilfreich.
Steht der fehlende Mut zu nachhaltigen Veränderungen im Vordergrund, so finden wir zunächst kleine, lösbare Veränderungsaufgaben, die Mut und Zuversicht für anspruchsvollere Lösungen geben.


